Fundament: Drei passende Untergründe für LIVN Gartenhäuser

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Unsere LIVN Gartenhäuser wiegen – je nach Modell – zwischen rund 600 und 800 Kilogramm. Damit sie dauerhaft stabil stehen, ist ein tragfähiger, gut vorbereiteter Untergrund entscheidend. Bevor du dich für eine Fundamentart entscheidest, sollte die Fläche eben, verdichtet und frei von Wurzeln, Frost oder Staunässe sein. Eine leicht erhöhte, gut entwässerte Stelle ist ideal. Im Folgenden zeigen wir dir drei gängige Fundamentarten, die sich besonders für kleinere Gartenhäuser eignen.

1. Fundament aus Gehweg- oder Pflasterplatten

Die einfachste und zugleich kostengünstigste Variante ist ein Fundament aus Gehweg- oder Pflasterplatten. Es eignet sich besonders gut für kleine Gartenhäuser, wenn der Boden bereits eben und tragfähig ist.

So funktioniert’s: Der Boden wird etwa 20–30 Zentimeter tief ausgehoben. Anschließend folgt eine verdichtete Schicht aus Schotter als Tragschicht und darüber eine dünne Lage Splitt, um Unebenheiten auszugleichen. Darauf werden die Platten waagerecht verlegt und mit einem Gummihammer leicht eingeklopft.

Vorteil: Schnell umsetzbar, günstig im Material und für leichte Gartenhäuser völlig ausreichend.

Hinweis: Der Unterbau muss sorgfältig verdichtet werden, damit das Gewicht des Hauses nicht zu Setzungen führt.

2. Punktfundament

Ein Punktfundament besteht aus mehreren einzelnen Betonpunkten, die an den tragenden Stellen des Gartenhauses im Boden verankert werden. Diese Variante ist stabiler als ein Plattenfundament und ideal, wenn der Boden nicht völlig eben ist.

So funktioniert’s: An den vorgesehenen Positionen werden Löcher (40 x 40 cm) ausgehoben – meist zwischen 60 und 80 Zentimeter tief. In jedes Loch kommt zunächst eine Kiesschicht zur Entwässerung, anschließend wird Beton eingefüllt und optional Armierung eingebracht. Optional lassen sich auf dem Punktfundament Metallanker oder Balkenhalter ausrichten, die später den Bodenrahmen tragen. Es kann aber auch der Rahmen direkt auf das Punktfundament geschraubt werden.

Vorteil: Sehr stabil und langlebig, gleicht leichte Unebenheiten im Gelände aus.

Hinweis: Die Abstände und Höhen der Betonpunkte müssen exakt ausgerichtet sein, damit das Gartenhaus gerade steht.

3. Leichtes Rahmensystem

Moderne Fundamentrahmen-Systeme – etwa von Herstellern wie LogFoot – sind eine praktische Alternative zu klassischen Fundamenten. Sie bestehen aus verstellbaren Bodenankern oder Metallträgern, auf denen der Metallrahmen des Gartenhauses ruht.

So funktioniert’s: Der Untergrund sollte eben und fest sein, muss aber nicht aufwendig ausgehoben werden. Die Rahmenträger werden direkt auf den Boden gesetzt und in der Höhe justiert, sodass sie das Gartenhaus gleichmäßig tragen. Unebenheiten lassen sich damit leicht ausgleichen.

Vorteil: Schnell aufgebaut, kein Beton nötig und kaum Eingriff in den Boden.

Hinweis: Das System ist ideal für befestigte oder feste Böden, auf denen ein klassisches Fundament nicht zwingend erforderlich ist.

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